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ITler zeigen, wie Maschinendatenerfassung ohne IT möglich ist.

6. Mai 2019 | von Gastkommentar

Vorsicht – Interview! 🙂

peak2pi® ist ein neuartiges Gerät zur Maschinendatenerfassung (MDE) und zur Bildung und Darstellung der Gesamtanlageneffektivität (OEE), das speziell für kleine und mittelständische Fertigungsunternehmen entwickelt wurde. Der Einsatz von peak2pi benötigt keine spezifische IT-Infrastruktur und keine besonderen IT-Kenntnisse.

Wir haben die beiden Treiber dahinter, Manfred Ausserbichler (IcoSense, links) und Andreas Dankl (dankl+partner consulting, rechts) zum Gespräch gebeten.

 

peak2pi, MDE, Maschinendatenerfassung
Andreas Dankl, dankl+partner consulting gmbh, MCP Deutschland

Herr Ausserbichler, Sie haben als Pinzgauer Software-Unternehmen peak2pi entwickelt. Wie kam es dazu und was kann peak2pi?

Ausserbichler: Ich komme beruflich aus einer internen IT-Abteilung eines Serienfertigers. Dort standen wir immer in der Pflicht der Produktion neue digitale Systeme zu schaffen, einzuführen und zu pflegen. Die Produkte waren an die Produktion adressiert, mussten jedoch von der IT eingeführt werden. Ich denke, alle in der Industrie kennen diese Thematik – und damit verbundene Problemstellungen. Als neu gegründetes IT-Unternehmen war es unser Anliegen, ein Produkt für die Fertigungsindustrie zu schaffen, welches ohne Projekt, ohne IT-Kenntnisse und ohne hohe Investitionskosten auskommt. Zugegeben, das klingt nachträglich einfacher, als es in der Entwicklung war – aber der Erfolg gibt uns Recht. peak2pi kann von der Technik-Abteilung innerhalb eines Tages selbständig integriert und verwendet werden.

Start der Entwicklung zu peak2pi war 2015. Damals in enger Abstimmung mit einem berühmten österreichischen Serienfertiger für Skier, Blizzard. Hier hat unser Produkt sofort Anklang gefunden und wurde auch Step by Step auf mehrere Anlagen ausgerollt

Herr Dankl, was ist die Funktion von dankl+partner bei peak2pi?

Andreas Dankl ©orhideal-image.com

Dankl: dankl+partner consulting und MCP Deutschland sind international tätige Consultingunternehmen mit Sitz in Wals bei Salzburg bzw. München sowie mit Büroniederlassungen in Wien und Klagenfurt. Wir sind spezialisiert auf die Bereiche Asset Management, Instandhaltung, Total Productive Maintenance (TPM) und Engineering. Besonderen Wert legen wir auf die nachhaltige Begleitung unserer Kunden von der Analyse bis hin zur Umsetzungsbegleitung. Das Thema Digitalisierung / Industrie 4.0 spielt dabei seit Jahren für uns eine immer stärkere Rolle.

Viele unserer Kunden betreiben Anlagen, deren tatsächliche Produktivität bzw. Effektivität oftmals nicht bekannt ist; d.h. über die Anlagennutzung liegen keine oder nur unvollständige Informationen zu Verlustfaktoren wie Technische Anlagenstillstände, Leerläufe und Kurzstopps, Qualitätsfehler oder Dauer von Einrichtungs- und Rüstvorgängen vor. Auch sind ältere Anlagen in vielen Fällen mit keiner oder unzureichender Sensorik ausgestattet. Dementsprechend ist eine transparente Darstellung der Gesamtanlageneffektivität bzw. der Verlustfaktoren und eine systematische Steigerung der Anlagenproduktivität nicht möglich.

peak2pi kann hier unkompliziert und kostengünstig Abhilfe schaffen. Bereits nach kurzer Zeit werden die gewünschten Anlagendaten geliefert – und das für (fast) alle Bestandsanlagen. Dieser Ansatz, peak2pi innerhalb von 3-4 Stunden an Anlagen zu installieren und bereits nach wenigen Stunden auswertbare Anlagendaten zu erhalten, hat uns überzeugt; deshalb verwenden wir peak2pi bei TPM-Projekten bzw. bei Anlagenoptimierungen.

Herr Ausserbichler, peak2pi – wie kam es zu dem Namen?

Ausserbichler: Denken Sie an eine Eule, eine Schaukel und einen Jaguar (das Tier), dann kennen Sie peak2pi! peak2pi ist schlau wie eine Eule mit dem nötigen 360 Grad Rundumblick. 360 Grad entspricht in der Mathematik 2pi. Eine Schaukel ist kinderleicht zu bedienen – auch ohne Anleitung. Und zuletzt der Jaguar, er ist unser Bild für die Schnelligkeit, mit der peak2pi Ergebnisse liefert. Unser Firmensitz ist inmitten der Berge, deshalb peak2pi.

Zusammengefasst: Vormittag installieren – Nachmittag profitieren.

Herr Ausserbichler, wie schafft peak2pi seine Positionierung in einem rasant sich verändernden Markt?

Ausserbichler: Wir haben unser Ohr immer beim Kunden. Mit unserem Partner dankl+partner consulting kommen zudem Insiderinformationen aus der Industrie, sodass wir ständig an der Weiterentwicklung von peak2pi arbeiten und auch aktuell wieder ein paar Neuerungen kurz vor der Ausrollung stehen.

Herr Dankl, gibt es dazu etwas über spannende Projekte/Kundenaufträge/Einsatzgebiete zu berichten?

Andreas Dankl ©orhideal-image.com

Dankl: Aktuell laufen bei unseren Kunden bereits mehrere peak2pi-Installationen, u.a. bei einem namhaften Fensterhersteller in Österreich, bei dem eine signifikante Steigerung seiner Anlagenproduktivität erreicht werden soll. Über die Verbesserungsergebnisse eines Projektes in der Automotiv-Zulieferindustrie in Deutschland wird es bald eine sehr interessante Erfolgsstory zu erzählen geben. Was aber immer am spannendsten ist, ist das Feedback und die überraschten Gesichter, weil wir unser Versprechen halten; also sehr schnell und mit sehr geringem Aufwand Verbesserungserfolge erzielen.

Wer sich das mal im „Trockentraining“ ansehen möchte, sollte Anfang Juli zu dem PRAXISTAG: Smart Maintenance kommen. Hier werden wir die Anwendung von peak2pi in einer sehr außergewöhnlichen „Anlagenkonfiguration“ demonstrieren.

Herr Ausserbichler, was ist zukünftig geplant, was ist Ihre Vision von peak2pi?

Ausserbichler: peak2pi hat zu Beginn typische KMUs adressiert – wir wachsen mit unseren Kunden und Aufgaben – peak2pi adressiert nun auch große Fertigungsunternehmen. Hier liegt der Fokus gemeinsam mit unseren Kunden und Partnern das gewonnene Wissen zu reflektieren und es in die Weiterentwicklung von peak2pi zu stecken.

Dankeschön für das Gespräch!

Was ist peak2pi®?

MDE, Maschinendatenerfassung, Datenloggerpeak2pi® ist ein neuartiges Gerät zur Maschinendatenerfassung (MDE), das speziell für kleine und mittelständische Fertigungsunternehmen entwickelt wurde. Der Einsatz des kleinen Helfers benötigt keine spezifische IT-Infrastruktur und keine besonderen IT-Kenntnisse. Die Implementierung verursacht zudem keine Projektkosten oder verdeckte Betriebsaufwände: Mit einem einmaligen Kostenaufwand für die Erstinstallation und laufenden monatlichen Lizenzkosten kann die smarte Box kostengünstig betrieben werden. Sie ist als plug&play Lösung mit hoher Skalierbarkeit sofort betriebsbereit. Die Daten bleiben bei Ihnen im Haus, können aber jederzeit (auf Wunsch) in Server- oder Cloudumgebungen weiterverarbeitet werden. peak2pi liefert wichtige Maschinen-Parameter wie Verfügbarkeit und Produktivität und wandelt sie sofort in lesbare Grafiken und Diagramme um. Transparente Auswertung des OEE innerhalb weniger Stunden ab Erstinstallation.

Sie möchten mehr über peak2pi® erfahren?

Rufen Sie uns an unter 0043 662 85 32 04 oder besuchen Sie www.peak2pi.info

Portrait Manfred Ausserbichler: © IcoSense
Portrait Andreas Dankl: © Orhideal
Titelbild: © iStock_RichVintage