Cyber-Security; it wachdienst Studie

Kritische IT-Sicherheitslücken bei 30 % aller Salzburger Unternehmen

16. September 2020 | von Jennifer Lahnsteiner

Bei 52.000 österreichische Unternehmen wurden im Mai 2020 eine OSINT-Studie (Open Source Intelligence) durgeführt. Ziel war es, herauszufinden, wie Unternehmen mit bereits bekannten Sicherheitslücken in ihrer öffentlich erreichbaren IT-Infrastruktur umgehen.

Erste Ergebnisse zeigen: Bei 30 % der Salzburger Unternehmen liegen kritische IT-Sicherheits-Schwachstellen vor, welche Hacker für Angriffe, Datendiebstahl oder Ähnliches leicht nutzen können.

 

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“In Zeiten von Corona und Home-Office sind das leider keine guten Nachrichten. Bekannte IT-Sicherheitsschwachstellen, die älter als 1 Jahr sind, sind verantwortlich für einen überwiegenden Großteil (90 %) der erfolgreich durchgeführten Cyber-Angriffe auf IT-Infrastruktur .”, so Martin Herfurt, der Studienautor.

 

 

86,2 % der auf Salzburger Server-Infrastruktur identifizierten Schwachstellen sind älter als 2 Jahre und somit mit hoher Wahrscheinlichkeit mit bereits verfügbaren Hacker-Tools angreifbar. Der Bezirk St. Johann im Pongau ist – mit einem Mittelwert von 4,22 Schwachstellen pro Server – der am stärksten von Security-Schwachstellen betroffene Bezirk.

Selbst im industriell geprägten Oberösterreich sieht die Situation nicht anders aus. Ganze 38% der Industriebetriebe in OÖ haben kritische Sicherheitslücken. Besonders Unternehmen in den Stadtbezirken sind stark mit Schwachstellen belastet. Zum OÖ-Bericht >>

Um derartigen Gefahren entgegenzuwirken, ist Fach-Know-how und kontinuierliches Vorgehen gefragt. Qualifizierte IT-Sicherheitsberatung und entsprechende Sicherheitsüberprüfungen sowie Schwachstellen-Scans helfen, das IT-Security-Risiko rasch und effizient zu minimieren, so Studienautor Martin Herfurt.

Tipp: Die Auswertungen der österreichweiten Studie werden am 28.09. auf der Website von IT-Wachdienst präsentiert >>